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Hallo liebe Besucher

Hier ist ein Blog, wo ihr euch nicht anmelden braucht um euren Kommentar abzugeben.

Also ich würde hier gerne eure Meinung, egal ob gut oder schlecht, über den Rücktritt von Frau Rasfeld.

Eure Meinung könnte vielleicht noch etwas erreichen, nur weil wir Schüler sind, heißt es nicht, dass wir alles akzeptieren müssen!!!!

13.3.07 19:08


Artikel 09.03.07 NRZ

Schneller Ausstieg

PERSONALIE. Margret Rasfeld, Leiterin der Gesamtschule Holsterhausen, geht mitten im Jahr. Schulleitern Margret Rasfeld verlässt überraschend die Gesamtschule Holsterhausen. Das hat sie gestern der Schulöffentlichkeit mitgeteilt. Sie suche eine neue Herausforderung, so die 56-Jährige, die mit den Osterferien Holsterhausen verlässt - ein höchst ungewöhnlicher Zeitpunkt für einen Wechsel.

Schülerproteste und zu wenig Rückendeckung

Dass an der Vorzeigeschule nicht alles perfekt lief, kam letztes Jahr im Mai an die Öffentlichkeit, als es Schülerproteste gab, wegen zu wenig Wandertagen und der häufigen Abwesenheit der Schulleiterin. Tags drauf sah sich die Schülervertretung veranlasst, die Vorwürfe zurückzunehmen.

 

Hinter den Kulissen von Essens jüngster Gesamtschule war die Welt spätestens danach nicht mehr in Ordnung. Schulleiterin Rasfeld forderte viel, betonte auch gestern gegenüber der NRZ: "Aufbauarbeit bedeutet Mehrarbeit".

Konflikte innerhalb der Schulleitung waren nicht mehr zu kitten, ihr fehlte Rückendeckung: "Ich hätte mir mehr Unterstützung durch die Schulaufsicht gewünscht", so Margret Rasfeld. Durch schulamtliche Eingriffe sei das Klima existenziell verändert worden.

Nach NRZ-Informationen ist unter anderem ein "runder Tisch" als Leitungsgremium eingeführt worden.

Margret Rasfeld führte die einzige weiterführende Schule mit einer Klasse für Behinderte und Nichtbehinderte. Die Schule machte als UN-Agenda-Schule von sich reden, gewann Wettbewerbe und initiierte das bundesweit beachtete "Projekt Verantwortung."

09.03.2007   
13.3.07 19:11


Artikel 13.03.07 WAZ

Schulleiterin will mit Rücktritt ein Zeichen setzen

Margret Rasfeld: "Man kann sich von der Schulaufsicht nicht alles gefallen lassen"

"Überraschend" sei für ihn der Rücktritt von Margret Rasfeld, Leiterin der Gesamtschule Holsterhausen (die WAZ berichtete), gewesen, sagt Rainer Gebhard, Leiter des Schulverwaltungsamtes. "Mit Bestürzung" hat auch die Schulpflegschaft aufgenommen, dass Magret Rasfeld nach über zehn Jahren ihr Amt zum 15. April niederlegt. Sie habe die Schule "aufgebaut, geleitet und zu ihrer überregional anerkannten Qualität geführt", heißt es in einer Information für alle Eltern vom Ende der vergangenen Woche.

Hintergrund der Entscheidung: Konflikte innerhalb der Schulleitung. Margret Rasfeld selbst äußert sich vage: "Es sind unschöne Sachen gelaufen. Und was sich die Schulaufsicht da leistet, das geht nicht. Die Schulkultur wurde maßgeblich beeinträchtigt. Als Leiterin einer Schule, die für Zivilcourage einsteht und dafür auch schon einen Preis gewonnen hat, muss auch die Person an der Spitze der Schule ein Zeichen setzen. Man darf nicht alles mit sich machen lassen."

Momentan, so Margret Rasfeld , laufe es im Kollegium gut, sie hofft, dass die Arbeit an der Schule gut weitergeführt wird. Am Freitag informierte sie die Schüler über ihren Rücktritt. "Ich habe ihnen gesagt, dass sie in die Zukunft blicken sollen, selbst auch Einfluss auf die Ausschreibung der neuen Leiterstelle nehmen sollen." Das hätten die Kinder gleich am Freitagnachmittag getan: "An den Schreiben habe ich gemerkt, dass sie sich mit den Projekten und Ansätzen der Schule identifizieren - wie Projekt Verantwortung, Bioessen, Klassenrat, Ökoschule." Sie freut sich jedenfalls, dass es "schon einen Schülerchat im Internet ,Gerechtigkeit für Frau Rasfeld gibt´".

Am gestrigen Montag trat der neue Stellvertreter, Frank Witzke, seinen Dienst an: "Es ist gut, dass ich ihn noch einarbeiten kann." Für ihre Zukunft hat die 56-Jährige bereits Pläne. Sie möchte "noch mal eine größere Geschichte machen" in führender Position - allerdings nicht in Essen. Damit sie ihre Meinung noch ändert und doch Schulleiterin an der Gesamtschule Holsterhausen bleibt, "müsste sehr Wesentliches passieren".

Der Termin für das offizielle Adieu jedenfalls ist schon angesetzt: Am letzten Schultag vor den Osterferien, 30. März, verabschiedet sich Margret Rasfeld in der Aula morgens von 11 bis 13 Uhr von den Schülern und Eltern, um 19.30 Uhr von Vertretern der Stadt, dem Kollegium, Eltern, Freunden, Stiftungs-Vertretern.

12.03.2007
13.3.07 19:13


Frau Rasfeld zeigt der Öffentlichkeit die Macken im Hintergrund der Schule

Nach dem Rücktritt von Frau Rasfeld zeigt sie jetzt der Öffentlichkeit, wo es an ihrer Weiterführung des Amtes als Schulleiterin haperte. Die Kommunikation der Schulleitung war gestört, was an der Schuld beider Seiten lag. Diese unkooperative Arbeitsweise führte unsere Schule in eine reine Sackgasse, welche die Schulleitung gleichzeitig spaltete. Hilfe beider Parteien suchten diese in der Lehrerschaft, was den Schülern nicht unverborgen blieb, da die Kommentare und das Verhalten der Lehrer im Umgang mit der anderen Partei offen gezeigt wurde. Jedoch die Einbindung der Schüler brachte einige Konflikte herbei, da zum Beispiel die Entscheidung der wenigen Wandertage alleine in die Schuhe einer Person gelegt wurde, welche in dem Fall Frau Rasfeld war. Die weiteren Ausmaße dieser kommunikativ -gestörten Beziehung zeigt die Entscheidung von Frau Rasfeld, aber nicht, weil die andere Seite ihr Recht durchbekommen hat, sondern alleine, weil es Situationen gibt, um den Hut zuziehen und weiteren Problemen aus dem Wege zugehen. Jedoch würde ich nicht sagen, dass unsere Schule damit ein Zeichen der Zivil-Courage zeigt, sondern ein Zeichen der Unsozialität. Wie geht es jetzt weiter mit der Gesamtschule Essen –Holsterhausen? Werden die Projekte weitergeführt, die unserer Schule den guten Ruf gegeben haben, oder werden wir eine Gesamtschule, die im Vergleich zu anderen Gesamtschulen in Essen „normal“ wird? Es wäre schön, wenn sie so bleibt, wie sie ist, jedoch kam viel Kritik einiger Lehrer wegen Durchführung einiger Projekte. Doch Lehrer, die mit der Popularität unserer Schule nicht klar kommen, sollen direkt woanders hin, weil unsere Loyalität zu behinderten Mitschülern, wie auch die Führung einer Agendaschule uns auszeichnet. Das alles sollte nicht alles vergessen werden und auch nicht mit einem Schlag abgeschlossen werden. Die Projekte, die wir geführt haben, braucht eine Lehrerschaft und Schulleitung, die auch die Kernaussagen unserer Schule unterstützen.

16.3.07 21:12





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