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Artikel 13.03.07 WAZ

Schulleiterin will mit Rücktritt ein Zeichen setzen

Margret Rasfeld: "Man kann sich von der Schulaufsicht nicht alles gefallen lassen"

"Überraschend" sei für ihn der Rücktritt von Margret Rasfeld, Leiterin der Gesamtschule Holsterhausen (die WAZ berichtete), gewesen, sagt Rainer Gebhard, Leiter des Schulverwaltungsamtes. "Mit Bestürzung" hat auch die Schulpflegschaft aufgenommen, dass Magret Rasfeld nach über zehn Jahren ihr Amt zum 15. April niederlegt. Sie habe die Schule "aufgebaut, geleitet und zu ihrer überregional anerkannten Qualität geführt", heißt es in einer Information für alle Eltern vom Ende der vergangenen Woche.

Hintergrund der Entscheidung: Konflikte innerhalb der Schulleitung. Margret Rasfeld selbst äußert sich vage: "Es sind unschöne Sachen gelaufen. Und was sich die Schulaufsicht da leistet, das geht nicht. Die Schulkultur wurde maßgeblich beeinträchtigt. Als Leiterin einer Schule, die für Zivilcourage einsteht und dafür auch schon einen Preis gewonnen hat, muss auch die Person an der Spitze der Schule ein Zeichen setzen. Man darf nicht alles mit sich machen lassen."

Momentan, so Margret Rasfeld , laufe es im Kollegium gut, sie hofft, dass die Arbeit an der Schule gut weitergeführt wird. Am Freitag informierte sie die Schüler über ihren Rücktritt. "Ich habe ihnen gesagt, dass sie in die Zukunft blicken sollen, selbst auch Einfluss auf die Ausschreibung der neuen Leiterstelle nehmen sollen." Das hätten die Kinder gleich am Freitagnachmittag getan: "An den Schreiben habe ich gemerkt, dass sie sich mit den Projekten und Ansätzen der Schule identifizieren - wie Projekt Verantwortung, Bioessen, Klassenrat, Ökoschule." Sie freut sich jedenfalls, dass es "schon einen Schülerchat im Internet ,Gerechtigkeit für Frau Rasfeld gibt´".

Am gestrigen Montag trat der neue Stellvertreter, Frank Witzke, seinen Dienst an: "Es ist gut, dass ich ihn noch einarbeiten kann." Für ihre Zukunft hat die 56-Jährige bereits Pläne. Sie möchte "noch mal eine größere Geschichte machen" in führender Position - allerdings nicht in Essen. Damit sie ihre Meinung noch ändert und doch Schulleiterin an der Gesamtschule Holsterhausen bleibt, "müsste sehr Wesentliches passieren".

Der Termin für das offizielle Adieu jedenfalls ist schon angesetzt: Am letzten Schultag vor den Osterferien, 30. März, verabschiedet sich Margret Rasfeld in der Aula morgens von 11 bis 13 Uhr von den Schülern und Eltern, um 19.30 Uhr von Vertretern der Stadt, dem Kollegium, Eltern, Freunden, Stiftungs-Vertretern.

12.03.2007
13.3.07 19:13
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fritz k. (Name geändert) (16.3.07 19:42)
Ich finde es so lala....


nen bissl gut für uns aber auch schade...


carina m. (19.3.07 11:35)
Ich bedaure die Art und Weise, wie es dazu gekommen ist sehr!! Das ist sicherlich nicht im Sinne dessen, was an dieser Schule vermittelt werden soll, nämlich Toleranz und auch Interesse an Neuem.
Ich wünsche Frau Rasfeld, wenn es sich denn nicht mehr ändern lässt, weiterhin Mut, neue Wege zu beschreiten, und Kraft, gegen den Strom der eingefahrenen Stumpfsinnigkeit zu schwimmen.

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